Über das Projekt

Was macht youth4planet?

Youth4planet macht junge Menschen für den Wandel stark. Youth4planet schärft ihre Wahrnehmung für die Erde und unterstützt sie, darüber Geschichten in Filmen und sozialen Medien zu erzählen. Youth4planet fördert junge Menschen, selbst kreativ tätig zu werden und gemeinsam Lösungen für eine friedliche Zukunft zu finden. Über ihre digitalen Netzwerke lernen sie, Grenzen zu überwinden und sich den Herausforderungen mutig und wach zu stellen.


Was ist das Ziel?

Unser Ziel ist der Aufbau eines Kompetenznetzwerks, das durch die Aktivitäten der jungen Menschen mit immer mehr Erfahrung und Wissen gefüllt wird. Über Mobiltelefone und Apps kann jeder mit dem Material aus der Kompetenz-Cloud arbeiten und eigene Projekte verwirklichen. Auf diese Weise wird eine ganze Generation bei der Umsetzung der SDGs (Sustainable Development Goals), der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN, unterstützt.



Welche Schritte geht youth4planet?

In sogenannten „SciencePowerLabs“ möchten wir junge Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, Herkunft und Vorbildung dafür gewinnen, sich mit dem Klimawandel konstruktiv auseinanderzusetzen und zu zeigen, wie sie selbst wirksam werden können. Die jungen Menschen sollen sich dabei erleben, selbst Gestalter/innen ihrer Zukunft zu sein, und erkennen, dass mit der richtigen Haltung und den passenden Ideen das Leben auf diesem Planeten noch viel zu bieten hat. Der forschende Prozess, bei dem jeder mitdenken und zum Gelingen beitragen kann, setzt das Mobiltelefon als Kreativitäts- und Kommunikationswerkzeug für Lernen und Veränderung ein.


Wie geht es weiter?

Youth4planet ist international aktiv, um junge Menschen aller Länder und Regionen zu erreichen. Dazu werden Formate entwickelt und erprobt, die die ganze Erde mit einbeziehen: „HabitatStations“ an für das Verständnis der Erde besonders wichtigen Orten laden ausgewählte junge Menschen dazu ein, Geschichten aus dem Netz des Lebens, z.B. aus dem Regenwald, aus der Arktis oder den Ozeanen zu erzählen, in „HabitatHubs“ z.B. in Museen kann jeder diese Geschichten auf virtuellen Naturexpeditionen mit der ganzen Gruppe miterleben und durch eigene Gedanken angereichert weitergeben. „DesignPowerLabs“ bieten jungen Menschen einen Rahmen, um auf kreative Weise Lösungen zu erarbeiten. Mit den „StoriesOfChange“ werden die Geschichten schließlich weiter verbreitet.

Ein Praxisbeispiel ging bereits im Herbst 2016 erfolgreich über die Bühne. An der Stadtteilschule Hamburg-Winterhude haben mehre Schülerteams nach ausführlicher Recherche im Stadtteil und in ihrer Schule eine Kampagne beschlossen, mit der sie den Plastikmüll langfristig reduzieren wollen. Ihren Lehrern war wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler selbst die Verantwortung für das Gelingen übernahmen. Sie selbst beschränkten sich auf die Rolle von Beratern.
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